Trading und der Anspruch auf Einfachheit

Komplexe Aufgaben benötigen komplexe Lösungen

Der Trading interessierte Beginner signalisiert nicht selten seinen Anspruch auf Einfachheit der Thematik. Die Preisentwicklungen diverser Handelsobjekte zeigen ein leicht erkennbares Auf und Ab. Also was kann daran schwer sein? Man möchte doch lediglich mit ein paar Handelspositionen die eigene Kapitaldecke verstärken.

Mit trendtechnischen Vorgehensweisen können wir im Auf und Ab genannter Preisentwicklungen taktisch gut und bewiesenermaßen dauerhaft profitabel arbeiten. Allerdings gibt es Kritik an der Komplexität und dem Schwierigkeitsgrad der Trendtechnik. Wir sind damit an konsequente und präzise Arbeitsweisen gebunden, bei denen wir strikt Gesetzmäßigkeiten und entsprechend mathematische Abläufe einhalten müssen.

Apropos mathematische Abläufe: Wir bleiben dabei im Bereich der Grundrechenarten, der Prozentrechnung, der Verhältnisgleichung sowie der Potenz- und Wurzelrechnung. Also keine "höhere Mathematik", sondern im Wissensrahmen von Haupt- und Realschule. Damit bleibt die Trendtechnik für sehr viele Anwender erfolgreich nutzbar. Letztendlich ist eine Mathematik ablehnende Haltung in Verbindung mit dem Vorhaben, dauerhaft profitable handeln zu wollen, widersprüchlich.

Vor noch nicht allzu langer Zeit galt die Regelung: Komplexe Aufgaben benötigen komplexe Lösungen und einfache Aufgaben benötigen einfache Lösungen. In der heutigen Zeit tauchen immer wieder Forderungen auf, bei denen komplexe Probleme mit einfachen Lösungen begegnet werden soll. Das ist in sich selbst bereits ein Widerspruch. Und im Umkehrschluss erkennen wir in einigen Fällen, dass bei einfachen Aufgaben komplexe Lösungen erarbeitet werden. "Verdrehte Welt".

Es gilt jegliche Aufgaben tiefgreifend und nicht oberflächlich anzugehen. So manches was einfach wirkt entpuppt sich als schwierig und umgekehrt. Ein Beispiel: Im Bereich der IT besteht die grundlegendste Grundlage aus Nullen und Einsen. Das scheint einfach zu sein. Ist es aber nicht. Andererseits könnte jeder ganz einfach programmieren. Und beim Trading? Im Grunde geht es um Preisentwicklungen. Wir kaufen, wenn der Preis niedrig ist und verkaufen wenn der Preis hoch ist. Das scheint auch einfach zu sein. Ist es aber nicht. Andererseits wäre der uns bekannte prozentuale Anteil der Verlierer (laut ESMA 74 % bis 89 % der Kleinanleger) nicht so hoch.

Die selbst gestellte Aufgabe 'dauerhaft profitabler Handel' ist eine komplexe Aufgabe, welche komplexe Lösungen erfordert. Damit ist der Anspruch auf Einfachheit beim Trading unberechtigt. Genannte Aufgabe (dauerhaft profitabler Handel) ist lösbar. Und für jeden, der sie löst, besonders angenehm. Der private Trader ist in erster Linie ein Einzelkämpfer, der mit einer Mindestausstattung von stabilen Strom und Internet sowie Notebook oder PC und entsprechenden Grundlagenwissen bequem von jedem Ort der Welt aus unabhängig Einkommen erwirtschaften kann. Das klingt erst mal einfach. Die Komplexität kommt mit dem erforderlichen Grundlagenwissen und dessen Umsetzung in der Handelspraxis.

Im Trader-Intensiv-Training verbinden wir Theorie und Praxis. Alle vermittelten Grundlagen werden praxisbezogen erarbeitet. Das erlernte Grundlagenwissen wird ausreichend in die Praxis umzusetzen geübt. Das oberste Ziel ist die dauerhafte Profitabilität beim Handel. Grundlage dafür bildet der individuelle Handelsplan als gesamtheitliche Strategie jeglicher Teilnehmer. Die gesamte Ausbildung ist nicht einfach, aber zielführend.

Hinweis: Am Samstag, den 14.05.2022 starten wir erneut mit einem Trendtechnik-Einsteigerkurs. Das Honorar des Kurses wird dir bei einem Start in das Trader-Intensiv-Training (Start 24.06.2022) wieder gut geschrieben.

In diesem Sinne wünschen wir dir eine gute kommende Handelswoche.
Das Team von Richter Trading (trendtechnik.com)

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