Trendtechnisch mathematische Trenderkennung (TmT)

Jeder Händler wünscht sich gute bis sehr gute Handelsergebnisse, sprich hohe Gewinne. Um dauerhaft hohe Handelsgewinne erreichen zu können, bedarf es einer beständig wiederholbaren Herangehensweise. Die besonders präzise Information über ein Handelsobjekt und dessen Preisentwicklung nimmt dabei einen vorderen Rang ein. Der Händler ist gefordert, bereits bei der Informationsgewinnung einen für sich deutlichen Vorteil zu erarbeiten.

Wie kann er das bewerkstelligen?

Es existieren einige Möglichkeiten der Informationsbeschaffung bezüglich eines Handelsobjekts. In der Markttechnik und spezieller in der Trendtechnik spielt an der Stelle der Kursverlauf eines Handelsobjekts eine größere Rolle. Die Trendtechnik ist dabei eine besondere Art Vertiefung der Markttechnik und hat inzwischen ihren eigenen Fachbereich definiert. Zur Informationsbeschaffung der Preisentwicklung eines Handelsobjekts untersucht der trendtechnische Analyst besonders genau alle ineinander verschachtelten Trends des Kursverlaufs eines Handelsobjekts. Dabei ist es für ihn sehr wichtig keine Trendgrößen bzw. Trendebenen zu vermischen oder zu überspringen. Sein Ergebnis ist streng genommen eine Kursverlaufsexpertise.

Erst im Anschluss einer vollständigen Kursverlaufsexpertise erarbeitet der Trendtechniker einen entsprechenden handelstaktischen Plan einer Folge von möglichen Handelspositionen. Erfüllt sich sein Plan nicht, wird er auch keine Handelspositionen eingehen können und letztendlich keine unnötigen Minuspositionen realisieren müssen. Jedoch muss er in diesem Fall seine Analysefehler finden und korrigieren. Erfüllt sich sein Plan, darf er in Summe seiner Handelspositionen kein Minusergebnis erhandeln. Andererseits hätte er die trendtechnischen Grundlagen nicht korrekt angewandt.

Doch nun zurück zur Identifizierung aller ineinander verschachtelten Trends eines Handelsobjekts. Diese Arbeit hat eine sehr hohe Bedeutung und ist alles andere als einfach. Die größte Gefahr besteht darin, Trendgrößen zu mischen oder zu überspringen. Sie, genannte Gefahr, entsteht hauptsächlich in der rein optischen Bewertung aller ineinander verschachtelten Trends. Der Analyst wird hierbei meist durch größere Verläufe, projiziert auf die Preisachse, getäuscht. Jedoch hat das Timing eines Trends (der Zyklus) eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Zur Verdeutlichung: die Marktphase einer Trendgröße kann preislich überdurchschnittlich verlaufen und damit trendgrößenbezogen optisch größer wirken. Tatsächlich hätte diese überdurchschnittlich gelaufene Marktphase lediglich einen temporeichen Richtungswechsel eingeleitet. Demgegenüber kann der Zyklus einer Trendgröße nicht über seine Dimension hinauslaufen. Andererseits wäre es eine andere Trendgröße.

Speziell die Trendgesetze 17, 18 und 19 machen deutlich, dass es grundsätzlich nicht einfach ist, Trendgrößen exakt voneinander unterscheiden zu können. An der Stelle kommt uns die Mathematik zu Hilfe. Auf Grundlage der Trendgesetze, die auf der Logik des Trendaufbaus beruhen, konnte die Trendtechnik einen mathematischen Weg der Trendgrößenerkennung bzw. Trendgrößenunterscheidung herleiten und auf seine Richtigkeit beweisen.

Mathematische TrenderkennungDie trendtechnisch mathematische Trenderkennung ist in ihrer Art und Grundlage neu, ja sogar bahnbrechend. Sie nimmt dem Analysten zwar die Analysearbeit nicht ab, hilft ihm aber dabei alle ineinander verschachtelten Trends eines Kursverlaufes exakt und fehlerfrei bestimmen zu können. Folglich entsteht eine sehr wichtige Grundlage als Handelsfundament für handelstaktische Überlegungen. Erst jetzt wird es möglich tatsächlich jede Marktphase handeln zu können. Trendtechnisches Basiswissen vorausgesetzt.

An der Stelle sei bemerkt: es gibt bereits einige Versuche mathematischer Methodik, Trendebenen zu unterscheiden. Leider zeigen ihre Ergebnisse, dass sie nicht konsequent alle Trendgrößen korrekt unterscheiden können. Im Gegenteil. Es werden Trendgrößen vermischt und übersprungen. Im Ergebnis fehlerhaft identifizierter Trendebenen wird der Händler immer wieder zwangsläufige Handelsfehler eingehen, welche unter Umständen mit unnötigen Minustrades enden. Auf jeden Fall erhöht die fehlerhafte Identifizierung von Trendgrößen den Zufallsparameter oder sogar Zufallsfaktor bezogen auf mögliche Handelspositionen. Umgangssprachlich wird in diesem Fall teilweise von entstehenden "Kippbildern" gesprochen.

Bezüglich der trendtechnisch mathematischen Trendgrößenunterscheidung sind wir seit kurzem in der Lage ein entsprechendes Fachseminar durchführen zu können. Dieses bedeutungsvolle Thema ist gleichfalls für Analysten und Trader interessant sowie essenziell.

Ergänzend ein weitere Sichtweise zum Thema in der Kaffeepause: "Programmierbarkeit der Trendgrößen: möglich? oder nicht möglich?"

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